Reggio Children | Loris Malaguzzi International Centre | Reggio Emilia Approach

Eine Stadt, viele Kinder

 

Die Ausstellung „Eine Stadt, viele Kinder“, eine wirkliche, kollektive Autobiographie, erzählt von der Entstehung und den Erfahrungen der städtischen Krippen und Kindertagesstätten in Reggio Emilia von 1860 bis heute.

„Hier gibt es Kinder und Erwachsene, die die Freude am gemeinsamen Spielen, Arbeiten, Reden, Denken und Erfinden suchen. Wir wollen lernen, wie das Wesen und die Beziehungen von Dingen und Menschen in Freundschaft gesucht, verbessert und genossen werden können.“

Loris Malaguzzi (Grundschullehrer und Gründer des Reggio-Emilia-Ansatzes)

„Was den Unterschied ausgemacht hat, war, dass wir als Stadtverwaltung eine Kinderpolitik vorangetrieben haben, die Idealität und Konkretheit, Quantität und Qualität vereint.“

Loretta Giaroni (Stadträtin für Schulen und soziale Dienste in Reggio Emilia)

Auf den einleitenden Prolog (1860-1945) folgen mehrere vertiefende Abschnitte, die nach Jahrzehnten gegliedert sind, von der Befreiung nach dem zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart.

Die Erzählung entwickelt sich entlang einer Reihe von zentralen Themen:

Die Teilnahme der Stadt und der Familien,

Der Protagonismus Frauen und der Frauenbewegungen,

Die Bildungspolitik der Gemeinde Reggio Emilia,

Die Verbindung zwischen Pädagogik und Politik,

Die Originalität eines bestimmten international anerkannten pädagogischen Denkens.

Eine Geschichte in der italienischen Schul- und Kulturgeschichte, die ihrerseits an andere Geschichten erinnert. Die Verbindung zu italienischen und internationalen Ereignissen wird durch literarische, filmische, künstlerische und musikalische Referenzen hergestellt, die dem Leser eine Orientierungshilfe bieten.

VERTIEFENDE AUSFÜHRUNGEN

Die Ausstellung beginnt mit einem Video über die Zeit von 1860 bis zur Eröffnung des ersten Kindergartens im Jahr 1963. Anschließend wird die Erzählung auf drei Leseebenen entwickelt, und zwar Jahrzehnt für Jahrzehnt.

Die Dokumentation an den Wänden führt in die historische Periode ein und stellt eine Verbindung zur Bildungserfahrung in Reggio Emilia her, indem sie die Öffnung der Bildungseinrichtungen hervorhebt.

Die Monitore zeichnen in einer visuellen Erzählung die Geschichte der Bildungserfahrung in Reggio Emilia nach, wobei sie auf den lokalen und nationalen Kontext Bezug nehmen.

Im unteren Teil der Wanddokumentation zieht sich ein roter Faden durch eine Auswahl nationaler und internationaler Ereignisse, die den historischen Kontext darstellen.